Ausgangslage

Der Kunde produzierte industrielle Automatisierungslösungen und litt unter fragmentierten Datenquellen. Vertrieb, After-Sales und Marketing nutzten getrennte Systeme, was zu duplizierten Kundendatensätzen führte.

Schmerzpunkte:

  • 15 % der Leads waren doppelt erfasst.
  • Sales Teams verbrachten 4 Stunden pro Woche mit Datenbereinigung.
  • Fehlinformationen führten zu verpassten Follow-ups im After-Sales.

Umsetzung

Wir implementierten eine zentrale Datenhoheit-Struktur über drei Monate. Der Fokus lag auf der Vereinheitlichung der Datenmodelle und der automatisierten Synchronisation.

Kernmaßnahmen:

  • System-Integration: Anbindung des bestehenden ERP-Systems an das CRM via Middleware.
  • Deduplizierungs-Logik: Aufbau von Regeln zur automatischen Erkennung und Zusammenführung ähnlicher Datensätze.
  • Workshop-Phase: Definition klarer Verantwortlichkeiten für Datenpflege in den Abteilungen.
  • Migration: Stufenweise Übertragung der Bestandsdaten mit Validierungsschritten.

Ergebnis

Nach der vollständigen Umsetzung stabilisierten sich die Datenqualität und die Prozesse im Unternehmen. Die Zahlen belegen die Effizienzgewinne im operativen Geschäft.

KPIs nach 6 Monaten:

  • Reduktion der Dateninkonsistenzen um 60 %.
  • Senkung der manuellen Pflegezeit um 70 %.
  • Steigerung der Lead-to-Sale-Rate um 12 % durch saubere Follow-up-Pfade.

Learnings

Technische Lösungen allein genügen nicht für nachhaltige Datenqualität. Der kulturelle Wandel im Umgang mit Daten ist entscheidend.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Prozesse vor Tools: Klare Rollen und Verantwortlichkeiten müssen vor der technischen Implementierung stehen.
  • Kontinuierliche Validierung: Datenqualität ist ein fortlaufender Prozess, kein einmaliges Projekt.
  • Sichtbarkeit: Transparente Dashboards zur Datenqualität fördern die Akzeptanz im Team.

Ergebnisse

  • -60 % – Dateninkonsistenzen
  • -70 % – Manuelle Pflegezeit
  • +12 % – Lead-to-Sale-Rate

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